Patrick Frey

Patrick Frey, geboren 1949 in Bern, ist Vater von vier Söhnen,  Schauspieler, Komiker, Autor, Verleger und lebt in Zürich.

Nach abgebrochenen Studien in Ökonomie und Kunstgeschichte schreibt er von 1978 bis heute Kritiken und Essays zu internationaler Gegenwartskunst (u.a. für Tagesanzeiger, Parkett, Wolkenkratzer, Artforum) 1986 gründet er den international tätigen Verlag „Edition Patrick Frey“, in dem bis heute über 350 Künstlerbücher und Bildbände aus den Bereichen Gegenwartskunst, Fotografie und Medien publiziert werden.

Zwischen 1984 und 1998 entstehen mit dem Kabarett Götterspass (Beat Schlatter , Enzo Esposito, Patrick Frey) neun abendfüllende Bühnenprogramme. Bei Die 700-Jahrfeier (1991) und Der Betriebsanlass (1993) und bei den satirischen Musicals Die Grosse Schwamendinger Oberdorfoper (1992) und Dreamboat Schwamiland (1995) führt Katja Früh Regie.

Als Autor und Schauspieler wirkt er in diversen Filmen (u.a. Katzendiebe, Komiker, Big Deal, Mein Name ist Eugen, Kleine Fische, Marmorera, Affenkönig, Wer hat die Konfitüre geklaut?) und Fernsehproduktionen mit (u.a. Lüthi&Blanc 1999-2007, Fässler-Kunz (2015).

Von 1984 – 1996 moderiert er die mehrstündige nächtliche Gesprächssendung Talkshow auf Radio LoRa und erfindet zusammen mit Iwan Schumacher für das Schweizer Fernsehen SRF das Format C’est la vie! (2001-2003), bei der ihm zufällig auf der Strasse ausgewählte Menschen spontan ihr Leben erzählten.

Für die freie Szene, das Schauspielhaus Zürich, das Hechtplatz Theater, Millers Studio, insbesondere aber für das von ihm im Jahr 2000 mitgegründete Casinotheater Winterthur schreibt er als Autor oder Co-Autor über zwanzig Komödien, Schwänke und sonstige abendfüllende Theaterproduktionen, in denen er meistens auch als Schauspieler auf der Bühne steht, zuletzt u.a. Seegfrörni (2012), Supertheo (2011/2013/2015/2016/2022) Grundriss der Hoffnung (2016), Exit Retour (2017/2018), Sei kein Mann! (2019) Kopf hoch! (2019) Charity (2022). Gemeinsam mit Philipp Graber spielt er den Banker im Zweipersonenstück Der Kredit von Jordi Galceran und verfasste auch die erste schweizerdeutsche Fassung dieses Stücks (2016).

Von 1995 bis 2002 gibt er in jeder Folge der satirischen Late Night Sendung Viktors Spätprogramm den Experten für alles Dr. Stolte-Benrath, der später als Vortragsredner zu jedem Thema an vielen Galaanlässen weiterlebt.

Als Standup Comedian und Geschichtenerzähler ist er zwischen 2016 und 2021 mit seinem ersten Soloprogramm Dormicum – Ein populärmedizinischer Abend unterwegs.

2023 startet Patrick Frey wieder ganz neu durch mit Auftritten an Slam Abenden und seinem zweiten Programm Wo bin i gsi?

"Wo bini gsi?"

Das aktuelle Programm

Wo bini gsi? – das neue Solostück von Patrick Frey ist ein etwas verzettelter Abend, in dem es im Wesentlichen um Zerstreuung geht, und darum, dass es ziemlich lustig sein kann, wie wir uns in der vernetzten Welt vom Wesentlichen ablenken lassen. Frey, der Angst hat, im Alter zum Begräbnisalkoholiker zu werden, fragt sich aber auch, ob «dumme Ziege» aus der Ziegenperspektive eine Diskriminierung darstellt, er erzählt von Trickbetrügern, Schwurbelgangstern sowie vom stressigen Leben eines Mannes, der den Frauen leidenschaftlich gerne die Welt erklärt und enthüllt erstmals die berüchtigten Protokolle der Meisen von Sion.


Booking-Anfrage für Patrick Frey aufgeben!

Zum Sehen

Patrick's nächste Auftritte

05.03.24

Wo bini gsi? - Soloprogramm
La Cappella
Bern

08.03.24

Wo bini gsi? - Soloprogramm
Auenland
Stein

15.03.24

Wo bini gsi? - Soloprogramm
Kultur-X
Kreuzlingen