Gabriel Vetter

Gabriel Vetter wurde 1983 in Schaffhausen, CH geboren, durchlebte die harte Schule des Klettgauer und Thurgauer Landlebens, und gilt heute als Ausnahme-Erscheinung in der literarischen Bühnenlandschaft des deutschsprachigen Raums. Gabriel Vetter studierte anfänglich Jus in Basel und Theaterwissenschaften in Bern. Beide Studien wurden mit Erfolg und Freude abgebrochen. Der Autor wohnt hin und wieder in Winterthur, engagiert sich mit Herz und Lunge für die Organspende und mag Kühe sehr gerne. 

Mit seinen Textperformances legte er in der deutschsprachigen Bühnenliteratur-Szene eine unvergleichliche Karriere hin. Im Herbst 2004 wurde er – gerade 21-jährig – unter über 100 Konkurrenten Champion bei den deutschsprachigen Poetry-Slam-Meisterschaften, dem größten Dichterwettbewerb Europas. Für sein Programm „Tourette de Suisse“ (erschienen im Sprechstation Verlag 2005) wurde Gabriel Vetter als jüngster Preisträger überhaupt mit dem renommierten Radio-Kabarett-Preis "Salzburger Stier" ausgezeichnet.

2007 wurde Gabriel Vetter erneut deutschsprachiger Poetry Slam-Champion: Mit dem Poeten-Kollektiv SMAAT – mit dem er auch erfolgreich auf den europäischen Bühnen unterwegs war – gewann er im Berliner Admiralspalast vor 1800 Zuschauern das grosse Teamfinale. Im Sommer 2008 erhielt Gabriel Vetter das Aufenthaltsstipendium des Literarischen Colloquiums Berlin. Im Frühjahr 2009 erschien Gabriel Vetters zweite Solo-CD „Menschsein ist heilbar“, über die Emil Steinberger sagt: „Ehrlich: Ich habe Tränen gelacht. Chapeau!“ Im Sommer 2009 produziert das Schweizer Radio DRS1 Vetters Hörspiel „Personenschaden““, das prompt für den europäischen Rundfunkpreis „Prix Europa“ nominiert wurde. 2011 wurde Vetter, im greisen Alter von 28 Jahren, Schweizer Meister im Poetry Slam.

Gabriel Vetter schrieb neben seiner Bühnentätigkeit und seinen journalistischen Arbeiten (Tages-Anzeiger, Annabelle, Basler Zeitung) auch regelmässige Kolumnen; unter anderem sechs Jahre lang wöchentlich für die Basler Zeitung (bis 2012), für das Magazin Hochparterre, für das St.Galler Tagblatt und die Schaffhauser AZ.

Im Januar 2012 wurde Gabriel Vetters eigens produziertes Radio-Satire-Format „Vetters Töne“ zum Nachfolger der legendären Samstags-Satire „Zweierleier“ mit Birgit Steinegger und Walter-Andreas Müller auf Radio DRS1 ernannt.

In der Spielzeit 2012/2013 war Gabriel Vetter Hausautor am Theater Basel. In dieser Saison macht er das Theater zu seinem Schauplatz und konnte sich erstmals auch als Theaterautor präsentieren. Die Uraufführung des Stücks „Der Park“ (Regie: Simon Solberg) war im April 2013 am Schauspielhaus Basel. Im Herbst 2013 erhielt er für seine Arbeit den Förderpreis der Internationalen Bodenseekonferenz. Zudem ist er mit seinem aktuellen Bühnenprogramm „Wo die Sau aufhört - eine Hundsverlochete“ in der Schweiz unterwegs.

 

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